Psychoonkologie

Psycho-Onkologie – von der Forschung in die Praxis

Ein Tumor lässt sich meist mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen, die Gedanken und Gefühle eines Krebspatienten hingegen nicht. Wie sich diese im Verlauf der Erkrankung verändern, können Außenstehende nicht immer unmittelbar erkennen oder nachempfinden. Eine eigene wissenschaftliche Fachrichtung, die Psycho-Onkologie, erforscht die seelischen Auswirkungen einer Krebserkrankung auf Betroffene und entwickelt Möglichkeiten der Unterstützung.

Eine Krebserkrankung betrifft nie nur einen einzelnen Menschen: Sie hat auch Auswirkungen auf Angehörige und Freunde und verändert die Beziehungen eines Patienten zu seiner Umwelt.

Verschiedene Studien zeigen, dass psychosoziale Unterstützung die Lebensqualität von Betroffenen verbessern kann. Zu einer umfassenden Betreuung von Krebspatienten gehört nicht nur eine wirksame medizinische Therapie, sondern auch psychosoziale Unterstützung.

Begleitung durch erfahrene Kooperationspartner

Für die psychoonkologische Behandlung arbeiten wir mit erfahrenen Kooperationspartnern zusammen: Wir stellen die Indikation, klären Sie über die Möglichkeiten der psychoonkologischen Betreuung auf und vermitteln Sie für die weitere Behandlung gezielt an unsere spezialisierten Kooperationspartner.

Unsere Kooperationspartner

Interdisziplinäres Zentrum für Psychoonkologie (IZPO)
Medizinische Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München (LMU)
Frau Dr. F. Mumm und Kollegen
Marchioninistraße 15, 81377 München

Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
PD Dr. A. Dinkel, Klinikum rechts der Isar, TU München
Langerstraße 3, 81675 München
Die Kontaktvermittlung ist auch direkt über das Tumorzentrum München (TZM) möglich, Pettenkoferstraße 8a, 80336 München (in unmittelbarer Nähe zum IOZ), Tel. 089 4400 52238.

Prof. Dr. Fegg und Kollegen
Sonnenstraße 10, 80331 München